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Der Abschnitt CLASSES


Hinweis: Zum Buch "Der DXF-Standard" haben wir, die Autoren, eine überarbeitete Neuauflage veröffentlicht. Diese trägt den Titel "DXF intern" und enthält neben Fehlerkorrekturen auch einen Anhang über neuere DXF-Versionen (eine überarbeitete Fassung dieses Texts). Wenn Sie sich für neuere DXF-Versionen im Detail interessieren, so sei Ihnen außerdem das Buch "AutoCAD-Objekte" von Dietmar Rudolph empfohlen. Dieses beschreibt die Elemente der AutoCAD-Versionen 13, 14, 2000 und 2000i in allen Details sowie ihre Speicherung in DXF, AutoLISP, ActiveX und ObjectDBX.

VG-Wort Access-ZählmarkeDer Abschnitt CLASSES befindet sich zwischen den Abschnitten BLOCKS und ENTITIES. Er dient dazu, Objekte mit den zugehörigen Funktionen im Anwendungsprogramm zu verbinden. Alle im vorangegangenen Text beschriebenen Objekte werden vom Kernprogramm AutoCAD zur Verfügung gestellt. Sie sind nicht im Abschnitt CLASSES aufgeführt.

Für jedes von einem Anwendungsprogramm definierte Objekt hingegen muß ein Eintrag im Abschnitt CLASSES stehen. Der Abschnitt CLASSES enthält ausschließlich Objekte vom Typ CLASS. Jedes definiert eine applikationsabhängige Objektklasse. Beachten Sie, daß hier nur ein Verweis zwischen dem Objektnamen und dem (beim Datentransfer nicht vorliegenden) Applikationsprogramm geschaffen wird. Es exisitert keinerlei Information über die grafische Darstellung eines solchen Objekts.

Die Klassendefinition CLASS enthält folgende Informationen: Die Definition beginnt mit einem eindeutigen Namen (Gruppe 1), der als Gruppe 0 bei den Objekten dieser Klasse gespeichert wird. Es folgt die Bezeichnung der Klasse im C++-Anwendungsprogramm (Gruppe 2).

Da es möglich (wahrscheinlich?) ist, daß im Zielsystem die benötigte Applikation nicht geladen ist, wird in der Gruppe 3 ein Text übertragen, der beim Laden der Zeichnung auf die fehlende Applikation aufmerksam macht. Der Inhalt der Gruppe 3 sollte der Name des Anwendungsprogramm sein. Die Gruppe 90 enthält eine Versionsnummer. Sie beschreibt den letzten Versionsstand des Anwendungsprogramms beim Schreiben der DXF-Datei.

Die Kennung (Gruppe 280) besagt, ob das Anwendungsprogramm beim Schreiben der DXF-Datei geladen war (0) oder ob das Objekt schon damals nur ein "Zombie" (1) war. Die letzte Gruppe (281) schließlich hat den Wert 1, wenn es sich um ein grafisches Objekt handelt (das im Abschnitt BLOCKS oder ENTITIES verwendet werden darf). Es muß dann von "AcDbEntity" abstammen. Alle anderen Objekte dürfen nur im Abschnitt OBJECTS vorkommen.

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Last modification: 01.04.2011