VG-Wort Access-ZählmarkeTandem vor Brandenburger TorBerlin, Berlin, wir fahren nach Berlin – und zurück

Beschreibung einer Tandemtour vom Ruhrgebiet nach Berlin und zurück, gefahren im Juni 2009 (mit Ergänzungen 2013)

Dietmar Rudolph, tandem@crlf.de, 22. 9. 2009

Ruhrgebiet – Berlin – Ruhrgebiet, 18 Tage, ca. 1600 km

Tandem: Santana 26-Zoll, Gepäck: 35 kg (inkl. Zelt, Schlafsäcke, Luftmatrazen) plus Getränke.

Übernachtung: teilweise auf öffentlichen und privaten Campingplätzen, teilweise in Hotels und Pensionen.

Schäden: keine

Zwischen dem Ruhrgebiet und Berlin gibt es verschiedene günstige Radverbindungen. Am bekanntesten ist wahrscheinlich der R1, welcher unter anderem durch das Münsterland führt, bei Höxter die Weser kreuzt und nördlich den Harz umfährt. Einen Großteil dieser Strecke hatten wir im Sommer 2003 zurückgelegt, weshalb wir uns diesmal zwei alternative Strecken ausgesucht haben. Der Hinweg folgt in großen Teilen dem Mittellandkanal, der Rückweg führt entlang vieler Flüsse durch das südliche Harzvorland. Beide Wege lassen sich natürlich auch in umgekehrter Richtung fahren.

Münsterland

Das Münsterland ist eine ideale Radfahrgegend, was man auch daran sieht, dass man ständig anderen Reiseradlern begegnet. Es gibt keinerlei Erhebungen und eine perfekte Fahrradinfrastruktur. Dazu gehören ausgeschilderte Fernradwege wie R1 oder die 100-Schlösser-Route, aber auch eine kostenlose Hotline zum nächsten Hotelzimmer. Die Telefonnummer befindet sich an jedem Radwegweiser! Besonders günstig ist das Münsterländer Wabensystem: Das ganze Land ist in Radwegewaben eingeteilt. Diese kann man in wenigen Stunden umrunden, indem man an den Wegweisern einfach der Wabennummer folgt. Für Fernreisen hangelt man sich einfach an den Waben entlang in die richtige Richtung. Wir sind vom Ruhrgebiet aus über Henrichenburg, Nordkirchen und Warendorf immer Richtung Nordost gefahren.

Tipp: Für das Münsterland unbedingt eine Karte mit Wabeneinteilung benutzen, z.B. die ADFC Regionalkarte Münsterland

Hase-Ems-Route, Wellness-Route, Mühlenroute

Am nördlichen Rand des Münsterlands warten Teutoburger Wald und Wiehengebirge. Eine häufig benutzte Querung führt über Bielefeld und den Weserdurchbruch an der Porta Westfalica, aber die kannten wir schon. Deshalb sind wir diesmal über Borgholzhausen, Melle und Rödinghausen nach Lübbecke gefahren.

Der relativ flache Anstieg nach Borgholzhausen (Radweg an Straße) ist leicht zu bezwingen, dann geht es im Ort links ab Richtung Welligholzhausen. Die wenig befahrene Straße führt mit einigen leichten Steigungen zur Hase-Quelle. Von dort kann man dann der Hase-Ems-Route bergab bis Melle folgen. In Melle der Wegweisung Richtung Buer und Rödinghausen folgen. So gelangt man automatisch auf die Wellness-Route und dann auf die Mühlenroute. Dieser folgt man bis hinter Lübbecke und wechselt dann an einer beliebigen Querstraße links an den parallel verlaufenden Mittellandkanal.

Mittellandkanal

Der Mittellandkanal ist eine absolut steigungsfreie West-Ost-Verbindung von der Ems bis hinter die Elbe. Als solche ist sie für Reiseradler eigentlich ideal, aber noch sehr wenig bekannt. Einmal haben wir den ganzen Tag keinen anderen Reiseradler getroffen, mit einer Ausnahme: zwei Franzosen auf einem Tandem.

Die Betriebswege am Kanal sind zumeist fein geschottert, also ähnlich zu fahren wie viele Radwege auf ehemaligen Bahntrassen. In manchen Teilen ist der Kanalweg explizit als Radroute ausgewiesen, er ist aber auch sonst für Radfahrer und Fußgänger freigegeben. In Niedersachsen sind meist beide Kanalufer befahrbar, in Sachsen-Anhalt immer nur eine Seite.

An folgenden Stellen ist der Betriebsweg nicht sinnvoll:

Elberadweg – Havelland

Von der Elbquerung bei Nieburg bis nach Berlin wählten wir einen Zick-Zack-Kurs durch das Havelland. Alternativ kann man wahrscheinlich auch dem Elbe-Havel-Kanal bis zum Plauer See folgen und dann den Havel-Radweg nehmen.

Wir aber folgten erst dem Elbe-Radweg (rechte Seite, Deichweg ist nur teilweise asphaltiert, dort parallel verlaufende Feldwege benutzen), dann teilweise dem Havelland-Rundweg, dem Havel-Radweg und diversen kleineren Radwegen. Die Qualität der Radwege im Havelland variiert stark. Teils gibt es richtige Fahrrad-Autobahnen (z.B. im Rathenower Staatsforst), teils asphaltierte Bahntrassen, teils wenig befahrene Straßen. Es gibt aber auch noch DDR-Plattenwege, Kopfsteinpflaster in Fischgrätmuster oder z.B. in der Ribbecker Heide naturbelassene Sandwege. Alles in Allem ist das Havelland eine sehr schöne Radfahrgegend.

Potsdam – Berlin – Potsdam

Für die südwestliche Ein- und Ausfahrt nach Berlin lassen sich lange Strecken auf straßenbegleitenden Radwegen nicht vermeiden. Dafür ist die Stadt einfach zu dicht bebaut. Die Radwege sind normalerweise gut befahrbar, was man nicht zuletzt an den vielen Berlinern darauf sieht.

Für die Einfahrt nach Berlin folgten wir dem Europaradweg R1, der von der Glienitzer Brücke aus erst am Wannseeufer entlang und dann durch den Grunewald geht. Vom Olympiastadion aus geht es dann 15 km schnurgeradeaus an der Bundesstraße 2 entlang zur Berliner Mitte.

Für die Ausfahrt aus Berlin nutzten wir ab dem Potsdamer Platz die Radwege an der Bundesstraße 1 über Schöneberg, Steglitz bis Zehlendorf, wo man auf den Berliner Mauerweg trifft (in Zehlendorf zum Bahnhof und hinter der Bahnunterführung rechts). Am Südufer des Griebnitzsees (Uferweg nicht durchgängig befahrbar) und durch den Babelsberger Schlosspark kommt man so wieder nach Potsdam und zu den Havelseen zurück.

R1

Der Europaradweg R1 läuft wie erwähnt am Nordrand des Harzes vorbei, stößt dann bei Bernburg an die Saale und führt über Köthen, Dessau, Wörlitz, Wittenberg, Belzig in einem Bogen von Süden an die Havelseen.

Möchte man wie wir südlich um den Harz fahren, bietet sich die Streckenführung bis zur Saale genauso, nur in umgekehrter Richtung an. Der R1 gehört nämlich in diesem Bereich zu den am besten ausgestatteten Radfernwegen Deutschlands. Die Strecke ist durchgängig asphaltiert und in vielen Teilstrecken autofrei. Insbesondere durch die Wälder südlich der Havel führen richtige Fahrradautobahnen, die konsequenterweise meist mit dem Verkehrsschild „Fahrradstraße“ versehen sind.

Die Beschilderung ist vorbildlich. Der R1 heißt auch D3 und Eurovelo 2 (zumindest der deutsche Teil). Die Tafeln mit den Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten sollte man unbedingt beachten. Wichtig für diesen Teil des R1 ist aktuelles Kartenmaterial, da sich sowohl die Wegstrecke als auch die Anzahl und Lage eventueller Campingplätze in den letzten Jahren teilweise erheblich verändert hat.

Wir folgten dem R1 von Ferch am Schwielowsee bis nach Cörmigk kurz hinter Köthen. Lediglich zwischen Marzehns und Coswig haben wir den R1-Bogen über Wittenberg aus Zeitgründen ausgelassen. Und zwischen Wörlitz und Aken folgten wir dem Elberadweg. Der ist zwar schlammig, führt aber direkt durch das Gartenreich Wörlitz.

Saale – Böse Sieben – Eisleben

Von Cömigk am R1 gelangt man über Könnern auf direktem Weg an die Saale. Vorsicht: Die Saalestraße in Könnern führt wirklich zur Saale, aber auf einem steilen Wanderweg.

Im Bestreben, möglichst den Flusstälern zu folgen, radelten wir zunächst auf dem Saale-Radweg in südlicher Richtung bis zur Fähre Wettin. Der Saale-Radweg ist in diesem Bereich gut beschildert und gut fahrbar.

Über Höhnstedt gelangt man in das Tal der Bösen Sieben. Mitten in der rasenden Abfahrt führt rechts ein kleiner Weg Richtung Westen. Ganz klein ist dort auch ein Wegweiser Saale-Harz-Radweg angebracht. Diesem folgten wir bis Eisleben. Die Beschilderung ist bescheiden bis nicht vorhanden. Besser zu erkennen ist meist die Beschilderung des von Wittenberg nach Eisleben und deshalb fast identisch verlaufenden Luther-Wanderwegs.

Harzvorland

Von Eisleben aus gelangt man über Wolferode (sehr steile Straße, die in einen Radweg mündet), Börnstedt und Bayernaumburg ins Tal der Helme. Hier soll es den Harzvorlandradweg geben, der aber kaum beschildert ist. Allerdings braucht man eigentlich nur den asphaltierten Feldwegen entlang der Helme zu folgen, so dass man sich kaum verfahren kann. In Brücken den Haideweg nehmen. Dieser führt zwar wieder über einen Hügel, bietet aber eine herrliche Aussicht, auch auf das Kyffhäuser-Gebirge.

Von Tileda bis Kelbra wurde eine alte Bahntrasse zu einem Radweg gemacht, allerdings hat man die Schwellen liegen gelassen und einfach mit Asphalt übergossen. Dadurch ergibt sich ein kaum fahrbares Waschbrett. Von Kelbra bis Auleben kann man am Seeufer einen sehr naturbelassenen Weg durch das Vogelschutzgebiet fahren.

Über Heringen, Steinbrücken, Schate, Wollersleben, Wipperdorf geht es über Feldwege, kleine und wenig befahrene Straßen nach Bleicherode. Man folgt einfach den Landmarken für Reiseradler: Bahnlinien und Flüsschen.

Eichsfelder Pforte – Leine-Radweg – Werra-Radweg

Die Eichsfelder Pforte zwischen Bleicherode und Breitenworbis ist ein schmaler Taleinschnitt, durch den neben der Bahnlinie nur eine extrem viel befahrene Landstraße und in Zukunft eine Autobahn führt. Zwischen Obergebra und Wülfingrode gibt es zumindest noch einen breiten Radweg an der Straße entlang, der dann aber unvermittelt endet.

Deshalb sollte man in Wülfingrode über den Mühlenweg auf die Karl-Marx-Straße fahren. Diese endet auf einem Feldweg, der jedoch bis nach Bernterode durchgeht. Dann lässt sich über Niederorschel, und Hausen die Wasserscheide nach Leinefelde problemlos überqueren.

Der Leine-Radweg folgt ab Leinefelde sehr dicht dem Fluss, der hier noch ein Bach ist. Er ist hervorragend beschildert und ausgebaut. Der Leine-Werra-Verbindungsweg ist ebenfalls ausgeschildert und führt über kleine Feldwege und Dorfstraßen über den Leine und Werra trennenden Kamm. Die Höhe lässt sich relativ einfach bewältigen. Der Weg verlässt die Leine bei Hessenau und folgt dann der Landstraße nach Birkenfelde. Über Oberstein und Bornhagen gelangt man bei Werleshausen an die Werra. Der Werra-Radweg gehört inzwischen zu den Standardfernradwegen in Deutschland und ist deshalb gut befahrbar und voll.

Fulda – Eder – Orke – Ruhr

In Hannoversch-Münden ist gefühlt jeder zweite ein Reiseradler. Hier beginnen Weser-, Werra- und Fulda-Radweg. Weitere Fernradwege kreuzen hier die Flüsse.

Unsere Route sollte nun den Flüssen Fulda, Eder, Orke und Ruhr folgen. Deshalb wechselten wir auf den Fulda-Radweg flussaufwärts. Der Weg ist gut ausgebaut, aber verwirrenderweise mit der Beschilderung R1 (Hessen) versehen. Es geht meist dicht am Ufer entlang. Lediglich in Kassel geht es ziemlich kreuz und quer durch Parks und an Straßen entlang, einmal sogar durch ein Haus.

Vom Fuldatal bogen wir in das Tal der Eder ab. Dazu orientiert man sich in Guntershausen Richtung Bahnhof und bleibt dann rechts der Bahnlinie, die man in Grifte unterquert, um ihr dann wieder auf der linken Seite zu folgen. Ab hier ist der Ederradweg gut zu finden, meist auch ausgeschildert.

Bei Ederbringhausen mündet die Orke in die Eder. Die Orke entlang kann man sehr gut ins Rothaargebirge fahren. Allerdings gibt es nicht überall einen fahrbaren Weg im Tal, so dass man teilweise über die Berge oder Hauptverkehrsstraßen fahren muss. Wir sind deshalb von Herzhausen über Fürstenberg und Rhadern nach Münden gefahren. Das sind teilweise Forststraßen, teilweise ausgeschilderte Radwege und teilweise leere Landstraßen. Allerdings sind es auch einige Höhenmeter. Eventuell gibt es auch flachere, aber längere Verbindungen.

Ab Münden folgt man der Landstraße immer an der Orke entlang, bis sie hinter Medelon links von der Orke abbiegt. An einem Wanderparkplatz geht hier geradeaus eine Forststraße weiter, der man gemütlich bis Elkeringhausen folgt. Nun geht es 3,5 km den Berg hinauf bis zum Kreisverkehr in Winterberg. Rechts der Jakobusstraße folgen und oben gelangt man an den höchsten Punkt der Tour. Hier beginnt der Ruhrtalradweg, welcher dem Tal der Ruhr folgt.

Der Ruhrtalradweg ist noch relativ neu und deshalb gut beschildert und ausgebaut. Insbesondere bis Arnsberg ist das Ruhrtal relativ eng und trotzdem dicht bewohnt. Da die Radwegeplaner versucht haben, die Reiseradler vom Straßenverkehr zu isolieren, fällt die Bebauungsdichte kaum auf. Allerdings muss man dafür ein paar (vielleicht unnötige) Steigungen und eine ganze Reihe idiotischer Drängelgitter auf sich nehmen. Ab Wickede ist das Ruhrtal flach, breit und Naherholungsgebiet. Hier lässt sich ausgezeichnet Rad fahren, wie man sowohl an der großen Anzahl von Reiseradlern als auch von Freizeitradlern sieht.

Fulda – Eder – Orke – Ruhr — Alternativen

Im Bereich Ruhrgebiet-Sauerland-Kassel existieren natürlich noch viele andere geeignete Routen. 2013 waren wir wieder in dieser Gegend unterwegs und haben unter anderem diese Strecken befahren:

Alternative Weser-Ruhrgebiet über Diemelradweg und Möhnesee: Folgt man dem Weserradweg von Hannoversch-Münden stromabwärts, gelangt man nach Bad Karlshafen. Hier mündet die Diemel in die Weser und mit ihr der begleitende Diemelradweg. Der Diemelradweg ist sehr gut zu fahren, ordentlich ausgebaut, beschildert und zumindest bis Marsberg flach. Um vom Diemelradweg nach Brilon zu kommen, sind einige Höhenmeter zu überwinden. Unter Vermeidung von Hauptverkehrsstraßen sind wir dem Diemelweg über Padberg bis kurz vor den Diemelsee gefolgt. In Helminghausen Richtung Messinghausen abbiegen (lange Steigung). Dann in Messinghausen links Richtung Hoppecke und sofort wieder rechts Richtung Thülen. Nach wenigen Metern geht links ein asphaltierter Weg ab Richtung "Bikertreff Berggasthof Kemper". Diesem Weg immer geradeaus folgen bis an den Orteingang von Brilon. Ab Brilon rollt man gemütlich den Möhnetalradweg entlang. Diese ehemalige Bahntrasse führt direkt bis zum Möhnestausee. Ab hier kann man z.B. dem Möhnetal bis zur Ruhr folgen, über die alte Bahnstrecke Wamel-Soest in die Soester Börde oder über den Haarstrang Richtung Ruhrgebiet fahren.

Alternative Eder-Winterberg über Korbach: Inzwischen wurde auch in der Nähe des Edersees eine alte Bahntrasse zu einem sehr schönen Radweg umgebaut. Vom Edertal aus befindet sich der Einstieg bei Buhlen Nähe Affoldern. Die Bahntrasse endet am Stadtrand von Korbach. Weiter Richtung Winterberg fährt man am besten über Lengefeld Richtung Eppe und folgt dann der Wilden Aa über Oberschiedorn, Deifeld und Küstelberg nach Winterberg.

Alternative Winterberg-Ruhrgebiet über Lenneradweg: Bei Winterberg entspringen sowohl die Ruhr als auch die Lenne. Beide nehmen verschiedene Wege durchs Sauerland und treffen sich erst am Hengsteysee bei Hagen wieder. Während der Ruhrtalweg inzwischen (2013) sehr gut angenommen wurde und entsprechend voll ist, handelt es sich beim Lenneradweg noch um einen Geheimtipp. Die Beschilderung ist weitgehend vorhanden, wenn auch nicht immer gut. Die Wegebeschaffenheit reicht von schmalem Trampelpfad bis zur gut ausgebauten, dem Radverkehr vorbehaltenen Straße. An einigen Stellen wir man derzeit noch über die vor allem von LKW befahrene Landstraße geführt, dort aber meist mit zumindest schmalen Radstreifen. Der Lenneradweg beginnt am Kahlen Asten und folgt dann ziemlich dicht dem Flussverlauf. Spätestens ab Finnentrop teilt man sich das eigentlich idyllische Tal immer wieder mit kleineren oder größeren Werken und entsprechendem Eisenbahn- und LKW-Verkehr. Den unteren Teil des Lennetals sollte man deshalb besser am Wochenende fahren. Insgesamt aber ist auch der Lenneweg eine sehr angenehme Möglichkeit, das Sauerland zu queren.

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Last modification: 29.07.2013